Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten in Lisbon und Umgebung

Sehenswürdigkeiten in Lissabon und Umgebung

Lisbon Baixa – Castelo São Jorge

Die Baixa und der Chiado sind das historische Zentrum in Lissabon, welches vom Erdbeben 1755 und vor einigen Jahren von einem Feuer teilweise zerstört wurde. Hier gibt ist gute Einkaufsmöglichkeiten und nette Cafés, z.B. das „A Brasileira“, Nicola und das Kaffeehaus. Auch der von Gustave Eiffel 1889 erbaute Fahrstuhl „Elevador da Santa Justa“ gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Lissabon. Den schönsten Blick über die Altstadt hat man von dem „Castelo Sao Jorge“, dem ältesten Bauwerk der Stadt. Die Burg wurde als Befestigungsanlage und Lager auch von Römern und Westgoten, die wehrhafte Türme und Mauern errichteten, genutzt. Im 8. Jhd. besetzten die Mauren den strategisch wichtigen Hügel und blieben 400 Jahre. Erst im Jahr 1147 konnten die Christen die Burganlage zurück erobern. Die Festung half fortan, die Stadt zu verteidigen. Im späten 14. Jhd. wurde die Festung São Jorge gewidmet.

Bairro Alto

Der Stadtteil „Bairro Alto“ liegt oberhalb der „Baixa“ und ist das Kneipenviertel Lissabons. In den engen Gassen reihen sich verschiedenste Bars und Restaurants aneinander. In den traditionellen Tascas Touristen und Einheimische den portugiesischen Fado live hören und erleben. Die „Alfacinhas“, wie die Lissaboner auch genannt werden, gehen gerne und viel aus und starten einen Abend gerne im Bairro Alto. Hier wird vom frühen Abend bis in den Morgen hinein gefeiert. Wer gerne etwas von dem südländischen Nachtleben sehen bzw. spüren will, sollte einen Abend dort nicht verpassen. Man kann in den zahlreichen Restaurants dort auch sehr gut essen, z.B. im Sul, A Gruta, Buenos Aires oder El Gordo. Ab 2-3 Uhr morgens gehen die Feierwütigen in die nahegelegenen Diskotheken, wie Lux, Kremlin, Musicbox oder Jamaica, weiter unten an der Avenida.

Alfama

Die Alfama liegt auf einem der vielen Hügel Lissabons und bietet eine gute Möglichkeit die portugiesischen Tradition etwas aus der Nähe zu betrachten. Wer von der Baixa oder Chiado zum Castelo Sao Jorge zu Fuß gehen will, nimmt den direkten „Aufstieg“ durch die Alfama. Auf dem Weg kommt man an dem schönen Restaurant, Theater und Kulturzentrum Chapitô vorbei.

Die romanische Kathedrale von Lissabon (Sé) aus dem 12. Jhd. liegt im Herzen dieses Stadtviertels und wurde der Stelle das Geburtshaus des heiligen Antonius von Padua erbaut. Der Heilige Antonius wurde 1195 in Lissabon geboren und lebte als Franziskanermönch in Italien. Ihm zu Ihren gibt es am 13. Juni einen Stadtfeiertag „Santo Antonio“ und großes Volksfest, an dem es insbesondere in der Alfama gegrillte Sardinen, Wein und andere Leckereien gibt.

Immer den Straßenbahnschienen folgend stößt man auf die große Aussichtsterrasse „Miradouro de Santa Luzia“, von der aus man ein wunderschönen Blick über die Alfama und das Tejo Delta hat. Man sieht von hier bereits die Kirche „São Vincente de Fora“ und das Pantheon, beide Monumente liegen dicht beieinander. Die Kirche wurde zwischen 1582-1627 erbaut und ist das erste Bauwerk des Italieners Fillipo Terzi in Portugal. In dieser Renaissancekirche sind Statuen des Heiligen Vincent, Sebastian und Augustin am Eingang und der Hauptaltar mit Baldachin des Künstlers Machado de Castro zu bewundern. Neben der Kirche liegt ein ehemaliges Augustinerkloster, heute ein Museum, mit bemerkenswerten Azulejos aus dem 18.Jhd. über die Geschichte Portugals.

Das monumentale Bauwerk des Pantheons ist aus der früheren Igreja de Santa Engrácia entstanden, die 1681 zerstört wurde. Der Wiederaufbau stand allerdings über Jahrhunderte still und wurde erst 1966 vollendet. Hier befinden sich Grabmäler für Vasco da Gama, Heinrich den Seefahrer, den Dichter Camões und den Herzog von Albuquerque.

Expo area – Parque das nações

Dieser Stadtteil wurde zur Expo 1998, als Lissabon Weltkulturhauptstadt war, gebaut und besteht zum größten Teil aus moderner Architektur. In einer Seilbahn kann man das Expo-Gelände bequem aus luftiger Höhe erkunden. Das Shopping Center Vasco da Gama bietet sehr gute Einkaufs-möglichkeiten. Ein Abstecher hier hin bietet sich auf dem Weg vom oder zum Flughafen an, der nur etwa 5 Minuten entfernt ist.

Belem – Mosteiro dos Jeronimos

Das Mosteiro dos Jeronimos liegt im Vorort Belem und gehört zu den beeindruckendensten Gebäuden Lissabons, wenn nicht sogar weltweit. Das Kloster wurde im manuelinischen Stil, einer Variante der Spätgotik, im Jahr 1544 fertiggestellt. Nachdem Vasco da Gama Indien entdeckt hatte, wurde im Jahr 1502 mit dem Bau begonnen. Unter der Empore können die Sarkophage von Vasco da Gama und Portugals berühmtem Dichter Luis de Camoes besichtigt werden. In dem Kloster wurden auch viele Könige des Landes beigesetzt, ihre Sarkophage stehen beim Hochaltar. Der doppelstöckige Kreuzgang gilt als einer der schönsten der Welt. Seit dem Jahr 1983 zählt das Kloster zum Weltkulturerbe der UNESCO. Das Kloster hat als eines der wenigen großen Gebäude das Erdbeben von 1755 überstanden. Nicht zu missen sind die weltberühmten „Pasteis de Belem“ in der gleichnamigen Pastelaria gleich nebenan.

Sintra – Die Maurenstadt

Sintra, eine alte Maurenstadt, wurde 1147 von dem portugiesischen König Alfons I. erobert und ist in jedem Fall einen Tagesausflug wert. Seit dem Mittelalter liegt hier die Sommerresidenz der portugiesischen Könige und des Adels. Im Küstengebirge der „Serra de Sintra“ herrscht ein mildfeuchtes Klima, welches der Grund für eine sehr spezielle Flora und Fauna ist. Zu den kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten zählen der Stadtpalast „Palácio Nacional“, der „Palácio da Pena“ und die alte Maurenburg „Castelo dos Mouros“.

Der Palacio Nacional, mit seinen riesigen, konischen Kamin-Schornsteinen, die sich über der großen Palastküche weithin sichtbar erheben, ist das Wahrzeichen Sintras. Zwischen dem 14. bis 20. Jhd. war dieser die königliche Sommerresidenz. Arabische Einflüsse zeigen sich u.a. in den holzgeschnitzten Decken, sowie den kunstvollen Wandverkleidungen mit Azulejos-Kacheln aus dem 15./16. Jhd. Diese wurden in Sevilla hergestellt und sind die antiqueste und umfangreichste Sammlung ihrer Art auf der Iberischen Halbinsel.

Den Palácio da Pena ließ D. Fernando II 1839 auf den Ruinen des Klosters Nossa Senhora da Pena erbauen. Das Kloster wurde einst von den Mönchen des Ordens der Jerónimos bewohnt und datiert von 1503. Die Hauptfassade, die Kirche und der Kreuzgang, dessen Galerien mit Azulejos aus dem Jahre 1520 bedeckt sind, wurden beibehalten. D. Fernando I wurde in Deutschland geboren und brachte die deutsche Architektur nach Portugal. Inspiriert von den bayrischen Schlössern (das “Neuschwanstein” von Portugal), vereint der Palast maurische, gotische und manuelinische Architektur. Durch die gelben und rosafarbenen Fassaden, welches auch die ursprünglichen Farben des Palácio da Pena waren, kann man diesen Palast bereits aus weiter Entfernung bewundern. Er ist mit antiken Ausstellungsstücken möbliert und bietet den Besuchern eine herrliche Aussicht über die Umgebung.

Das Castelo dos Mouros wurde im 8.-9. Jhd. von den Mauren errichtet, die in dieser Zeit über die iberische Halbinsel herrschten. Der portugiesische König Alfonso I. eroberte im 12. Jhd. die Burg und ließ eine christliche Kapelle errichten. Die Überreste dieser Burg- und Wehranlagen sind eingebettet in einen romantischen Laubwald. In der Serra de Sintra kann man hervorragend Wandern, Fahrradfahren, Mountainbiken, Klettern und an einigen mystischen Stellen einfach nur Meditieren.

Cabo da Roca

Das Cabo da Roca ist der westlichste Punkt von ganz (Festland-) Europa. und liegt in der Serra de Sintra. Sintra selbst ist auch nur einen kleinen Katzensprung entfernt. Da das Cabo da Roca 140 Meter über dem Meeresspiegel liegt, hat man von dieser portugiesischen Sehenswürdigkeit einen atemberaubenden Blick über den Atlantik, bis zum Horizont. Soweit das Auge reicht, kann man hier wunderbar über das Meer blicken und die schöne Aussicht am westlichsten Punkt Europas genießen. Die steilen Klippen und leuchtenden Felsformationen am Cabo da Roca sind mehr als beeindruckend und ein absolutes Muss für jeden Touristen, der diese Sehenswürdigkeit entdecken und kennen lernen will. Der Leuchtturm am Kap ist mit seinen rot- weißen Streifen eine Attraktion für sich. Über das Cabo da Roca ist schon viel geschrieben worden. Der berühmte portugiesische Dichter Luís de Camoes hat einmal über das Cabo Roca geschrieben, das hier der Ort sei, “wo die Erde endet und das Meer beginnt”. Besser beschreiben kann man den Ausblick von den wunderschönen Klippen über das weite Meer nicht.

Lagoa de Albufeira – Praia do Meco

Inmitten des Naturparks Arrábida liegt die Lagune „Lagoa de Albufeira“ und der paradiesische Strand „Praia do Meco“. Meco ist ein kleines Fischerdorf. Im Frühjahr werden hier noch Sardinen- und Makrelen nach alten Traditionen gefangen. Dabei werden die Netze in Strandnähe ausgeworfen und später von Männern und Frauen an Land gezogen. Hilfe wird dabei gerne angenommen und auch mit leckerem frischem Fisch belohnt. Der gesamte Sandstrand erstreckt sich über 30 Km von der „Costa de Caparica“ an der südlichen Tejo Mündung bis hin zum „Cabo Espichel“ bei Sesimbra. Im Osten erstreckt sich das Gebirge der „Serra da Arrábida“. Dieses Naturschutzgebiet mit Pinienwäldern, teilweisen Steilküste und Dünen ist lediglich 40 Km von Lissabon entfernt.

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